Foto: Caroline Wimmer, https://carolinewimmer.com  

ImproCouch 

Seit diesem Jahr biete ich unter dem Namen ImproCouch Selbsterfahrungskurse an, in denen ich Techniken aus den darstellenden Künsten mit Theater- und psychotherapeutischen Konzepten verbinde, damit die Teilnehmenden damit experimentieren können. Unterstützt werde ich durch Freunde, die in diesen Metiers arbeiten und sich bei der Leitung der Kurse mit mir abwechseln. Ich bin überzeugt, dass die Integration dieser Bereiche (mit ihren weiter bestehenden Unterschieden) ein großes noch unentdecktes Potenzial hat, um sich persönlich und/oder beruflich weiterentwickeln zu können und fühle mich durch diverse wissenschaftliche Strömungen der Gegenwart (z.B. der affektiven Neurowissenschaften) darin bekräftigt. Aktuell schreibe ich an einem Fachbuch zu diesem Ansatz und schöpfe dabei aus den Erfahrungen mit den Kursen und Literatur zu diesen Bereichen.

Für Wen?

In erster Linie richtet sich der Kurs an (a) Personen aus therapeutischen Berufen, die sich mit kreativen Methoden und (b) Personen aus kreativen Berufen, die sich mit therapeutischen Methoden weiterentwickeln wollen. Er bleibt aber auch allen anderen Personen offen, die Interesse haben, sich über einen spielerischen Zugang besser kennenzulernen, persönlich zu entfalten, unerwünschte Muster zu überwinden oder schlicht neue Erfahrungen zu machen. Wichtig: Der Kurs ist weder darauf ausgerichtet, noch in der Lage, eine professionelle Therapie ersetzen! Die Teilnehmenden sollten vielmehr nur dann zu den Kursen kommen, wenn sie sich stabil und ausgeglichen fühlen. Manche Techniken (v.a. die Meisner-Technik) sind intensive persönliche Erfahrungen, die auch überfordernd oder belastend wirken können.

Wozu?

ImproCouch soll ein Ort sein, an dem die Teilnehmenden ihren Bedürfnissen von Aufmerksamkeit, Beziehung und Spiel nachgehen können. Die Kurse bieten einen geschützten Raum für das Ausprobieren neuer Verhaltensweisen, die zugleich zu neuen Erfahrungen und Sichtweisen führen können. Qualitäten, die wir zu fördern versuchen sind:  

  • Gegenwartsorientierung und Flow-Erleben
  • Vertrauen (in sich, andere und das Ungewisse)
  • Akzeptanz für Fehler und Unbestimmbarkeit
  • Freude, Leichtigkeit und Humor
  • Spontaneität, Originalität
  • Intuition und Authentizität
  • Emotionale Vielfalt und Tiefe
  • Körperlicher Ausdruck  
  • Offenheit und Verbundenheit
  • Emotionale und soziale Kompetenz
  • Selbstreflexion, -sicherheit und -wirksamkeit
  • Psychische Flexibilität

Details zu den Kursen:

  • Techniken aus dem Schauspiel: v.a. orientiert an Sanford Meisner und Keith Johnstone
  • Techniken aus dem therapeutischen Bereich: orientiert an Achtsamkeit, ACT, emotions- und körperbezogenen Verfahren, Psychodrama, Gestalttherapie, Theaterpädagogik/-therapie
  • Wann: Mittwochs 20-22 Uhr in 2-wöchigem Rhythmus (nächste Kurse: 01.12., 15.12., 12.01., 26.01.)
  • Wo: Zentrum für Bewegung und Kommunikation (ZBK), Weichselstraße 34, 12045 Berlin.
  • Kosten: 

  • Einzelner Kurs
(bei Buchung bis spätestens den Sonntag zuvor)
  20€   
  • Einzelner Kurs
(spontanes Erscheinen bis spätestens Kursbeginn)    
25€
  • "Abo"
(Beide Kurse im Monat)
30€

  • Die Teilnehmer:innenzahl beträgt mindestens 5 und maximal 10 Personen pro Kurs.
  • Selbstverständlich werden alle Corona-Schutzmaßnahmen eingehalten. Aufgrund der Corona-Verordnungen werden bei der Anmeldung folgende Daten von den Teilnehmenden benötigt: Name, Adresse, Emailadresse, Telefonnummer. Die Daten werden 4 Wochen nach Kursende gelöscht. 

Weitere Infos findet ihr hier:
TextYoutubeInstagram

Mehr über das Zentrum für Bewegung und Kommunikation findet ihr hier:                                                                            ZBK

Kontakt:
E-Mail senden

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