Psychotherapie

Kontakt/Praxis

Stuart Andreas, Social Raum, Jansastraße 12, 12045 Berlin.
Psychologischer Psychotherapeut (M. Sc.), Verhaltenstherapie 3. Welle.
Bitte machen Sie bei der Kontaktaufnahme folgende Angaben: Vollständiger Name, Anschrift, E-Mail Adresse und Telefonnummer, Anliegen, Name der Krankenversicherung und Versicherungsnummer.
E-Mail (bevorzugt): stuart.andreas@posteo.de
Telefon (mit Anrufbeantworter): 0176/96316799.

Bitte beachten Sie, dass trotz Vorsichtsmaßnahmen der Austausch persönlicher Daten via E-Mail oder Telefon mit dem Risiko unbefugter Kenntnisnahme und Verwertung durch Dritte verbunden ist. Sensible Inhalte können Sie mir auch im persönlichen Gespräch anvertrauen, das der Schweige- und Sorgfaltspflicht unterliegt.

Angebotene Leistungen

  • Einzelpsychotherapie

  • Gruppenpsychotherapie

  • Paar*therapie

  • Psychologische Beratung

  • Selbsterfahrung

  • Supervision

  • Fort-/Weiterbildungen

Genaueres zu meiner Praxis, meinen Preisen, den Möglichkeiten der Abrechnung und dem üblichen Procedere finden Sie unter diesem Link:

 Praxis, Preise, Procedere

Haltung und Konzept 

Ich finde es schade, wenn Therapie als etwas Beschämendes oder Bedrohliches vorgestellt wird. In unserer Zusammenarbeit möchte ich eine Atmosphäre schaffen, in der wir uns wohlfühlen, natürlich und auf gleicher Ebene begegnen können. Meine Haltung zur Theorie und Praxis der Psychotherapie ist undogmatisch und pragmatisch. Wir haben es in der Psychologie selten mit absoluten Wahrheiten oder objektiven Tatsachen zu tun – die Sichtweisen von Kolleg*innen können extrem verschieden sein. Wichtiger als die Frage, was ein*e Therapeut*in vorzugsweise praktiziert, sollte die Frage sein, was ein*e Patient*in sucht und braucht. Auch sollte eine Therapie weniger die Frage fokussieren, was richtig/falsch, gut/schlecht ist, sondern was gewünscht wird, was wohltuend, nützlich oder sinnvoll ist. Um das herauszufinden, muss man manchmal mit verschiedenen Ansätzen experimentieren. Aus meiner Sicht sollten Therapien nicht nur aus sachlich-distanzierter Konversation bestehen, sondern auch darauf ausgerichtet sein, das emotionale Erleben der Patient*innen anzuregen. Denn wir lernen nicht nur durch Einsichten, sondern auch (und oft besonders stark) durch Erlebnisse.

Genaueres in Fachlatein

Die verschiedenen Therapieschulen- und ansätze sehe ich als wichtige sich ergänzende Perspektiven für ein ganzheitliches Verständnis des Menschen. Ich fühle mich besonders den integrativ ausgerichteten Therapieverfahren der sogenannten dritten Welle der Verhaltenstherapie verbunden, in denen u.a. Achtsamkeit, Emotionen und Interaktionen eine wichtige Rolle spielen. Meine therapeutische Arbeit orientiert sich primär an der Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT, Hayes) mit ihrer Auffassung von "radikaler Gleichheit" der Menschen, von psychischem Leid als normaler Bestandteil des Lebens sowie von Achtsamkeit und Werteorientierung als wesentliche Handlungsempfehlungen für ein gesundes und erfüllendes Leben. Auch andere Ansätze der dritten Welle haben meine Sichtweise auf den Menschen geprägt: so zum Beispiel die Schematherapie (Young), die Emotionsfokussierte Therapie (EFT, Greenberg) und die Compassion Focussed Therapy (CFT, Gilbert). Einen weiteren Schwerpunkt in der Therapie lege ich auf die Analyse von Bedürfnissen und deren Umsetzung in sog. Plänen sowie von Schemata/ Modi/ Anteilen der individuellen, biografisch gewachsenen Persönlichkeit. Zudem interessiere ich mich für sogenannte narrative Techniken, wo es darum geht, die Erzählungen, die wir uns vom Leben oder unserer Person machen, zu hinterfragen und ggf. zu verändern.

Ich schätze Diversität und fühle mich privat wie beruflich der Unterstützung von Minderheiten und benachteiligten Personengruppen in besonderem Maße verpflichtet. Daher setze ich mich für eine stärkere Berücksichtigung der Themen Interkulturelle Kompetenz, Genderkompetenz und Inklusion in der psychotherapeutischen Versorgung ein und bilde mich diesbezüglich weiter.

Zusammenfassung bisheriger Tätigkeiten und Qualifikationen

  • Erfahrungen in Beratung und Therapie, in ambulantem und stationärem Setting, in offenen und geschlossenen Stationen psychiatrischer, rehabilitativer und forensischer Kliniken in den Bereichen Sucht und Psychosomatik

  • Leitender Psychologe einer Rehaklinik, verantwortlich für zwei psychosomatische Stationen mit den Schwerpunkten Depression und Angststörungen     

  • Leitung von Einzel- und Gruppensupervision für ärztliche und psychologische Therapeut*innen

  • Leitung einer Arbeitsgruppe zur Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT)

  • Leitung des Bereichs Interkulturelle Therapie

  • Erstellen von Behandlungskonzepten, Therapiematerial und Weiterbildungsinhalten

  • Sozialmedizinische Beurteilung von Patient*innen

  • Verfassen von psychologischen Gutachten

  • Weiterbildungen in den Bereichen Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT), Körperpsychotherapie, Theatertherapie

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